Schieben sie Ihren Vater in ein Heim ab

Daniela Lobmueh
Hartz IV ist inhuman gedacht, oft zynisch gemacht. Hier ein Einzelfall, der die brutalen Methoden der Jobcenter dokumentiert, ihnen anvertraute Menschen in mies bezahlte Arbeit zu pressen -ohne Rücksicht auf deren Gesundheit, Existenz und hilflose Familienangehörige. Hier wurde ein Kranker mit Jobangeboten schikaniert und ein Pflegebedürftiger sollte ins Heim abgeschoben werden. Wo ihn vermutlich eine gefeuerte und als 1-Euro-Jobber neu eingestellte Pflegekraft in Akkord versorgen sollte.
Hartz IV ist inhuman gedacht, oft unmenschlich gemacht und dann auch noch zynisch kommentiert -besonders in unseren Mainstreammedien. Hier ein Einzelschicksal, das die Brutalität der Jobcenter dokumentiert, die Menschen in mies bezahlte Arbeit pressen -ohne Rücksicht auf deren Gesundheit, deren Existenz und deren hilflose Familienangehörige. Hier wurde ein krankgeschriebener chronisch Kranker mit schikanösen Jobangeboten terrorisiert und ohne Unterstützung dem Elend ausgeliefert, ein Pflegebedürftiger sollte doch ins Heim abgeschoben werden. Wo ihn vermutlich eine gefeuerte und als 1-Euro-Jobber neueingestellte Pflegekraft in Akkord versorgen sollte.

Betroffenenbericht: (Auszug)
„Ich bin im Jahr 2010 durch einen Arbeitsunfall lange Zeit bis heute krank. Kompletter Rücken mit 5 Bandscheibenvorfällen usw. betroffen. Trotz OP’s und Rehas usw. ist bisher keine Besserung in Sicht.
Nach Aussteuerung bin ich an die Arge in Wipperfürth überstellt worden. Hier hat man mir alle 14 Tage Jobangebote geschickt, trotz vorliegendem Gutachten der Nicht-Arbeitsfähigkeit!!
Wir haben uns dann telefonisch, per Email und per Brief an die Arge gewandt, mit der Bitte um Abstellung der Vermittlung bis zur Genesung. Meinen eigentlichen Job habe ich ja auch noch, bin also ungekündigt. Man hat uns trotzdem die Krankengeldzahlungen verweigert.
Dann bin ich (sind wir) in Hartz IV gekommen. Meine Frau ist vom Arbeitgeber freigestellt, wegen der Pflege Ihres schwerkranken Vaters mit Pflegestufe 3. Die Auszahlung ist verweigert worden.
Die Aussage von Frau xxx in der Arge Wipperführt: ( wörtlich) “Schieben sie Ihren Vater in ein Heim ab, dann können Sie auch arbeiten gehen, dann brauch ihr Mann kein Hartz IV.”
Wir haben dann ca 1 Jahr lang keinen einzigen Euro bekommen, trotz eingeschaltetem Anwalt und Klage vor dem Sozialgericht. Wir warten heute noch auf einen Termin vom Gericht. Unsere komplette Existenz stand und steht vor dem Aus. Mittlerweile bekomme ich die Erwerbsminderungsrente auf Zeit.“
Quelle: H4-Tatsachenberichte
In kleinen Regionalmedien kann man wenigstens ganz selten einmal, wenn das Unrecht wirklich zum Himmel schreit, faire Berichte zu Fällen wie diesem lesen. Das alltägliche Elend von Millionen H4-Opfern bleibt jedoch meist stumm. Und der Tenor der Großmedien RTL/SPIEGEL/STERN/n-tv (alle Bertelsmann) ist nur noch zynisch und menschenverachtend.
Vielen Dank, Rotgrün, für die Agenda 2010, die einige korrupte Funktionäre bei euch sich von Bertelsmann haben unterschieben lassen. Vielen Dank Schwarzgelb, dass ihr alles noch brutaler und inhumaner gemacht habt und Schwarzrot, dass ihr jetzt ein paar Krokodilstränen jammert und alles so lasst, wie es ist. Hartz IV abschaffen!


1 Antwort auf „Schieben sie Ihren Vater in ein Heim ab“


  1. 1 Ingrid 19. Mai 2014 um 19:42 Uhr

    So ist es leider, wenn der Teufel seine Agenda durch ein Heer gleichgeschalteter Seelen und Mitläufer durchboxt. Sämtliche bösartigen Kreaturen werden ihrer gerechten Strafe nicht entgehen können. Wenigstens das ist sicher! Spätestens der Tod wird ihr Richtungsweiser sein!

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